27.08.2025

Weihnachtsgeschäft 2025 – Gen Z kauft spät aber viel

Die Deutschen halten dieses Jahr an ihren Weihnachtsbudgets fest, wobei fast die Hälfte plant, gleich viel oder mehr für Geschenke auszugeben. Ein klarer Trend ist der frühe Start: Knapp die Hälfte aller Käufer beginnt bereits bis Oktober mit der Geschenksuche. Frauen fangen dabei tendenziell früher an als Männer, während die junge Generation Z zwar spät startet, aber am spendabelsten ist.
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Deutsche Weihnachtsbudgets zeigen sich stabil, Geschenksuche beginnt für viele bereits im Herbst

Deutsche Weihnachtsbudgets zeigen sich stabil, Geschenksuche beginnt für viele bereits im Herbst

Die Weihnachtszeit rückt näher und die Deutschen zeigen sich in Kauflaune. Eine aktuelle Studie zum Kaufverhalten vor Weihnachten ergibt, dass die Budgets für Geschenke in diesem Jahr weitgehend stabil bleiben. Rund die Hälfte der Bundesbürger (49 %) plant, mindestens ebenso viel oder sogar mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als im Vorjahr. Im Gegensatz dazu beabsichtigt nur eine Minderheit von etwa 20 %, ihr Budget für Geschenke zu kürzen.

Früher Start in die Weihnachtssaison

Ein bemerkenswerter Trend ist der frühe Beginn der Geschenksuche. Bereits bis Oktober hat fast die Hälfte der Deutschen (46 %) die ersten Weihnachtseinkäufe erledigt. Bis zur beliebten „Cyber Week“ Anfang Dezember sind es sogar schon 73 %, die mit der Suche nach den passenden Präsenten begonnen haben.

Unterschiede im Kaufverhalten der Generationen und Geschlechter

Bei genauerer Betrachtung der Daten zeigen sich interessante Unterschiede in den Gewohnheiten:

  • Frauen sind früher dran: Frauen neigen dazu, sich zeitiger um die Weihnachtsgeschenke zu kümmern. Bereits bis August haben 13 % von ihnen mit der Suche begonnen, während es bei den Männern nur 3 % sind. Männer hingegen erledigen ihre Einkäufe häufiger auf den letzten Drücker – 35 % von ihnen kaufen erst im Dezember, verglichen mit 16 % der Frauen.
  • Generation Z spendabel, aber spät: Die jüngere Generation im Alter von 18 bis 29 Jahren, die sogenannte Generation Z, lässt sich mit der Geschenkejagd am längsten Zeit. Mehr als die Hälfte (54 %) startet erst im Dezember. Dafür zeigen sie sich beim Budget am großzügigsten: Fast jeder Zehnte (9 %) aus dieser Altersgruppe plant, in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke auszugeben – so viel wie in keiner anderen Altersgruppe.
  • Frühe Planung bei den Älteren und Familien: Besonders frühzeitig, bereits bis August, beginnen die 50- bis 64-Jährigen (14 %) sowie die 30- bis 39-Jährigen (10 %) mit den Weihnachtseinkäufen. Familien mit Kindern bevorzugen den Zeitraum zwischen September und November für ihre Besorgungen (73 %) und planen dabei, ein ähnliches Budget wie im Vorjahr aufzuwenden.

Regionale Unterschiede in der Ausgabebereitschaft

Auch auf regionaler Ebene gibt es Abweichungen. Besonders in Bremen (7 %), Hessen (4 %) und Niedersachsen (4 %) ist die Bereitschaft, mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben, am höchsten.

Frühe Nachfrage im Online-Handel

Diese Trends spiegeln sich auch im Online-Handel wider. Bereits ab September ist eine steigende Nachfrage in verschiedenen Produktkategorien zu beobachten, darunter Tastaturen, Lampen und Dekorationsartikel sowie Telefon-Headsets. Die intensivste Phase des vorweihnachtlichen Einkaufs beginnt in den drei Novemberwochen vor der Cyber Week.

Früher Start in die Weihnachtssaison

Die Ergebnisse basieren auf dem „Weihnachtsshopping Report 2025“, für den 2.500 Konsumenten in Deutschland befragt und Verkaufsdaten von eBay.de analysiert wurden.

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