Inhaltsverzeichnis
1. Reibung ist der Conversion-Killer
Der Report macht eines deutlich: Kunden haben immer weniger Geduld. Ein komplizierter Check-out ist der Hauptgrund für Warenkorbabbrüche.
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Der Trend: „One-Click-Payments“ und biometrische Authentifizierung (FaceID/Fingerabdruck) werden zum Standard.
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Deine Strategie: Nutze in deinem JTL-Shop moderne Payment-Plugins (wie z.B. von PayPal Checkout oder Mollie), die Express-Buttons direkt auf der Artikeldetailseite oder im Warenkorb unterstützen.
2. „Buy Now, Pay Later“ (BNPL) wird erwachsen
Was früher als Nische galt, ist heute fest etabliert – und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Kunden schätzen die Flexibilität, erst nach Erhalt der Ware zu zahlen.
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Der Trend: BNPL ist kein reines „Ratenkauf“-Tool mehr, sondern ein Tool zur Kundenbindung.
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Deine Strategie: Stelle sicher, dass Anbieter wie Klarna oder easycredit mit ihren flexiblen Zahlungsarten tief in deinen JTL-Check-out integriert sind. Achte darauf, dass die Zahlungsarten auch mit der JTL-WaWi korrekt abgeglichen werden.
3. Localize or Lose: Internationalisierung im Fokus
Planst du mit deinem JTL-Shop den Schritt ins Ausland? Dann reicht „Kreditkarte und PayPal“ oft nicht mehr aus.
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Der Trend: Lokale Helden wie iDEAL/ WERO (Niederlande), Bancontact (Belgien) oder spezifische digitale Wallets dominieren die Märkte.
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Deine Strategie: Nutze die Multishop-Fähigkeit von JTL und biete je nach Lieferland die passenden lokalen Zahlungsarten an. Ein Payment-Service-Provider (PSP), der all diese Dienste bündelt, spart dir Zeit bei der Anbindung.
- Risiko: Setzt du nur auf einen PSP bist du von diesem abhängig. Hält er deine Geld zurück, kann das schnell Liquiditätsproblem geben. Funktioniert etwas technisch nicht, sind Umsatzverluste möglich.
4. Sicherheit schafft Vertrauen (ohne zu nerven)
Betrugsprävention ist 2026 wichtiger denn je, darf aber den ehrlichen Kunden nicht behindern.
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Der Trend: KI-gestützte Betrugserkennung im Hintergrund ersetzt immer öfter manuelle, nervige Sicherheitsabfragen.
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Deine Strategie: Setze auf Partner, die smarte Risk-Management-Systeme mitbringen. Das schützt deine Marge und hält den Check-out-Flow sauber.
Fazit: Dein Weg zum Payment-Profi
Der Payments Report 2026 zeigt: Payment ist kein „notwendiges Übel“, sondern ein echter Umsatzhebel. Wenn du deinen Kunden die Freiheit gibst, so zu zahlen, wie sie es gewohnt sind, steigen deine Abschlussquoten fast automatisch.
Du bist unsicher, ob dein JTL-Shop-Setup beim Thema Payment optimal aufgestellt ist? Wir bei WebStollen haben zahlreiche Payment Plugins mit den großen PSPs zusammen entwickelt und helfen dir gerne dabei, die passenden Plugins auszuwählen und zu konfigurieren, damit dein Check-out zur Conversion-Maschine wird.

