02.09.2025

Konsumverhalten nach dem Sommer 2025

Unser Partner Mollie hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie Verbraucher:innen nach dem Sommerurlaub 2025 finanziell planen
Neue Mollie-Studie
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Konsumverhalten nach dem Sommer Studie

Die aktuelle Mollie-Studie zum Konsumverhalten in Deutschland zeichnet ein differenziertes Bild für die Zeit nach dem Sommer 2025. Einerseits ist die finanzielle Belastung, insbesondere für Familien mit schulpflichtigen Kindern, spürbar. Andererseits zeigt sich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein bewussterer Umgang mit Geld, der von Sparbemühungen, aber auch dem Wunsch nach gelegentlichen kleinen Freuden geprägt ist.

👉Hier findest du den Beitrag bei Molie

Doppelte finanzielle Belastung für Familien

Für Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter stellen der Schulanfang und die Zeit nach dem Urlaub eine besondere finanzielle Herausforderung dar. Die Ausgaben für Schulmaterialien und die Kosten für die Betreuung nach den Ferien führen zu einer spürbaren Belastung des Haushaltsbudgets.

Unterschiede im Konsumverhalten der Generationen

Die Studie offenbart interessante Unterschiede im Umgang mit Geld zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Während die Babyboomer und die Generation X ihr Geld tendenziell zusammenhalten, zeigen sich die jüngeren Generationen ausgabefreudiger. Insbesondere die Millennials und die Generation Z planen, in den kommenden Monaten mehr Geld für soziale Aktivitäten wie Restaurantbesuche und Reisen auszugeben.

Bewusster Konsum als neuer Trend

Trotz der finanziellen Anspannung und der Unsicherheiten geben die meisten Deutschen an, ihr Finanzmanagement gut im Griff zu haben. Das Konsumverhalten ist von einer bewussten Herangehensweise geprägt:

  • 47 Prozent der Befragten achten gezielt auf Sonderangebote, um Geld zu sparen.
  • 33 Prozent planen, auf größere Anschaffungen vorerst zu verzichten.
  • 30 Prozent beabsichtigen, nur die notwendigsten Dinge zu kaufen.
  • Gleichzeitig möchten sich 35 Prozent hin und wieder eine kleine Belohnung gönnen.

Besonders bei der jüngeren Generation Z zeigt sich dieses Spannungsfeld deutlich. Einerseits geben 35 Prozent an, nur das Nötigste kaufen zu wollen, andererseits gönnen sich 45 Prozent gelegentlich etwas Besonderes.

Was der Handel aus der Studie lernen kann

Für den Handel ergeben sich aus diesen Erkenntnissen wichtige Schlussfolgerungen. Die Preissensibilität der Kundinnen und Kunden bleibt hoch, und der Vergleich von Angeboten wird immer wichtiger. Händler, die in dieser Phase mit attraktiven Angeboten und flexiblen Zahlungsmöglichkeiten überzeugen können, haben die Chance, nicht nur kurzfristig ihren Umsatz zu steigern, sondern auch langfristig das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kundschaft zu gewinnen.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung von einfachen, sicheren und flexiblen Zahlungsoptionen. Diese helfen den Verbraucherinnen und Verbrauchern, den Überblick über ihre Ausgaben zu behalten und ihre Finanzen besser zu steuern.

Zur Methodik der Umfrage

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Online-Befragung von 2008 Mitgliedern des YouGov Panels, die zwischen dem 5. und 6. August 2025 durchgeführt wurde. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgte repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region.

👉Hier kannst du die komplette Studie herunterladen

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