16.04.2024

Konsumfreude kehrt zurück: Studie zeigt positive Entwicklung für den Handel

Gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft: Eine aktuelle Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zeichnet ein positives Bild des Konsumklimas.




Gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft: Eine aktuelle Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zeichnet ein positives Bild des Konsumklimas. Die Ergebnisse der Befragung von 9.000 Personen im Februar zeigen, dass die Konsumfreude langsam wieder zurückkehrt.

Entspannung nach dem Energieschock

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig. Zum einen lässt die Belastung durch die hohen Energiepreise des vergangenen Jahres langsam nach. Die Energiepreise sind gesunken und weniger Haushalte leiden unter hohen Kosten für Energie.

Sinkende Inflation und steigende Einkommen

Hinzu kommt die deutlich gesunkene Inflationsrate, die im März auf 2,2 Prozent gefallen ist. Im Zusammenspiel mit steigenden Nominallöhnen, die die Reallöhne nach Jahren des Rückgangs wieder erhöhen dürften, führt dies zu einem Gefühl der finanziellen Entspannung bei vielen Verbrauchern.

Konsumwende in allen Einkommensgruppen

Die Studie zeigt, dass die Konsumfreude in allen Einkommensgruppen zunimmt. Besonders stark ist der Anstieg bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.500 Euro. Jedoch ist die Konsumbereitschaft in den unteren Einkommensgruppen weiterhin geringer, was auf die anhaltend starke finanzielle Belastung dieser Gruppe hinweist.

Mehr Geld für Freizeit, Reisen und Wohnen

Die Studie zeigt, dass die Verbraucher in den kommenden Monaten in nahezu allen Bereichen mehr Geld ausgeben wollen. An erster Stelle stehen Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie die Instandhaltung der Wohnung. Auch für Reisen und Tourismus, Innenausstattung, Haushaltsgeräte und Bekleidung ist mehr Geld eingeplant.

Zurückhaltung bei Lebensmitteln und Gastronomie

Einzig bei Nahrungsmitteln, Getränken, Tabakwaren sowie Gaststätten- und Restaurantbesuchen halten sich die Verbraucher noch zurück. Dies liegt unter anderem an der Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie seit Jahresbeginn.

Fazit: Positive Aussichten für den Handel

Die Ergebnisse der Studie sind ein positives Signal für den Handel. Die wiederkehrende Konsumfreude und die steigende Kaufkraft der Verbraucher lassen auf eine moderate Erholung des privaten Konsums in den kommenden Monaten hoffen.

Die gesamte Auswertung der Befragung kannst du hier nachlesen:

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-private-haushalte-erholen-sich-langsam-vom-energiepreisschock-59756.htm

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